Mittwoch, 14. Dezember 2016

Nikon D3400 - handliche Kamera, kommt aber darauf an, was einem wichtig ist


Die Nikon D3400 ist aus meiner Sicht alles in allem eine gute Kamera für Einsteiger und Hobbyfotografen. Sie ist kompakt, handlich, leicht und intuitiv zu bedienen.


Mit der sehr ausführlichen Anleitung kann man sich auch als Einsteiger schnell einarbeiten, ich selbst habe schon die eine oder andere Erfahrung mit digitalen Spiegelreflexkameras und somit sind die Modi für mich selbsterklärend. 

Man kann Motivprogramme nutzen: 
- Automatik
- Automatik ohne Blitz
- Porträt
- Landschaft
- Kinder
- Sport
- Nahaufnahme
- Nachtporträt
 
Belichtungssteuerung:
- manuelle Belichtung
- Zeitautomatik
- Blendenautomatik 
- Programmautomatik
 
Spezialeffekte: 
- Nachtsicht
- Extrasatte Farben
- Pop
- Tontrennung
- Spielzeugkameraeffekt
- Miniatureffekt 
- Selektive Farbe
- Silhouette
- High Key
- Low Key

Man hat also reichlich Einstellungsmöglichkeiten und jeder sollte hier das geeignete Programm für sich finden. Eingestellt wird es wie bei den meisten Kameras oben über ein Dreh Rad.


Schwachpunkte aus meiner Sicht:

Nahaufnahmen wollten mir leider nicht richtig gelungen und die Kamera hat auch immer wieder „abgeriegelt“ (kein Foto möglich). Ich habe es mit unbewegten Sachen probiert, bei Fliegen oder anderen kleinen Insekten wäre ich vermutlich "verrückt" geworden ;)
Ebenso bei schnellen Schnappschüssen hatte ich hin und wieder mit Unschärfe zu kämpfen - ich habe viele Fotos meiner kleinen Tochter (2 1/2) gemacht und es sind einige dabei, die ich nicht wie erwartet nutzen kann. Schade, hier hätte ich mir wirklich bessere Bilder erhofft, zumal meine Tochter aktuell ja beinahe mein Hauptmotiv ist.
Soweit man öfter Bilder bei abendlichem Licht machen möchte, kommt man mit der Kamera soweit gut hin. Sie bietet einen Empfindlichkeitsspielraum von ISO 100 bis 25.800 und man sollte sich schon ein wenig damit auskennen bzw. dann einarbeiten, damit man im Idealfall schnell die richtige Einstellung hat. Mit dem Automatik Modus gelingen die Bilder nicht ganz so gut, es waren einige doch mit ungewolltem Bildrauschen versehen.

Allgemein:

Der Akku ist sehr gut und hält auch etliche Bilder durch. Großer Pluspunkt. 
Das Display finde ich ausreichend groß um mir meine Bilder vorab anzusehen. Man kann auch über dieses seine Fotos machen, ich persönlich bevorzuge den Sucher.  

Der Objektivwechsel geht recht schnell und einfach:
 

Den kleinen Knopf neben dem Objektiv gedrückt halten, knapp 90 Grad nach links drehen und abnehmen. Beim Einsetzen eines anderen Objektivs kann man eigentlich nicht viel falsch machen, da man zur Orientierung am Gehäuse und dem Objektiv einen kleinen weißen Punkt hat. Hier das Objektiv ansetzen (wenn man es nicht richtig hält, wird es nicht geführt) und nach rechts drehen. Ich schaue dabei von oben auf die Kamera, Monitor zu mir gerichtet.


Die Menüführung der Kamera ist für mich einfach nachvollziehbar bzw. intuitiv zu bedienen. 
Einzig die Video Funktion der Kamera habe ich nicht ausprobiert - dafür ist sie mir dann doch zu unhandlich und ich bevorzuge hierbei eine Action Cam, vermutlich auch durch mein Hobby bedingt (Fallschirmspringen).

Bilder auf das Handy übertragen:

SnapBridge ist eine tolle Idee, soweit es funktioniert. Hier hatte ich am Anfang Probleme es mit meinem LG G4 zu verbinden. Nach etlichen Versuchen hat es geklappt und die Möglichkeit der schnellen Übertragung aufs Handy ist toll -> Bilder sind somit schnell auf Instagram und Co. hochgeladen und werden mit ausreichenden 2 MP übertragen. Leider ist mein Handy kaputt gegangen und mit meinem "alten" iPhone 4S war die Verbindung leider überhaupt nicht möglich. Woran es liegt konnte ich leider nicht herausfinden.

Mein Fazit:

Je nachdem was man von einer Kamera erwartet ist die D3400 ein gutes Modell, für mich persönlich aber leider nicht ideal. Daher bin ich froh, dass ich sie nun 4 Wochen unverbindlich ausprobieren konnte. Meine Suche nach der idealen Kamera geht also noch weiter.

Was nutzt ihr für eine Kamera? Oder gehört ihr eher zu jenen, die beinahe alle Bilder auf dem Smartphone festhalten? ;) 

Hier noch ein paar Bilder, die ich mit der Kamera gemacht habe. Zum Teil eins zu eins im Original hochgeladen, die Bilder werden aber automatisch etwas runtergerechnet:



Kommentare:

  1. Hallo Skybabe,
    obwohl ich anfangs etwas skeptisch war, habe ich mir aufgrund Deiner Erläuterungen die Kamera gekauft. Ich bin Einsteiger und daher tatsächlich darauf angewiesen, dass die Bedienung nicht zu kompliziert ist. Deine Erläuterungen treffen komplett zu und die Kamera ist für meine Zwecke sehr gut geeignet. Vielen Dank für Deinen sehr hilfreichen Blog, hiermit habe ich auf Anhieb die richtige Kamera gekauft und somit Zeit und Geld gespart. Weiter so...

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  2. Vor zwei Jahren habe ich mir mal eine ähnliche Kamera gekauft und musste mich auch erstmal damit auseinander setzen. Ich bin bis heute mit einigen Fotos unzufrieden und habe mir mehr erhofft. Deshalb benutze ich sie eher selten und greife mehr zu meiner kleinen Kamera. Eine Nikon habe ich bisher nicht besessen!

    Liebe Grüße
    Jana

    PS: Mal eine Frage, warum nutzt du nicht die Breite deines Blogs aus? ich finde deinen Hintergrund wundervoll, aber das eigentliche Textfeld ist ungewohnt schmal und dementsprechend die Fotos ungewohnt klein. Ich finde ein Blog lebt von seinen Bildern und wenn man erst raufklicken muss, um sie größer zu sehen, kann das Interesse bei manchen schon verflogen sein. Das ist nur meine Meinung, nicht falsch verstehen ;)

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    1. Hallo

      Wie beschrieben, diese Nikon wird wohl nicht das Model meiner ersten Wahl ;)

      Danke für Deinen Tip - nein, habe ich nicht falsch verstanden. Ich freue mich über solche Hinweiße um dann meinen Blog verbessern zu können! Ich schreibe Dir mal eine Nachricht über FB ;)

      Liebe Grüße
      Nadine

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